Kuck mal ... eine Flaschenpost
Hoffentlich ein paar hoffnungsvolle Worte
Hallo du Unbekannter.
Ich schreibe dir, weil es mir das Herz bricht.
Ich sehe dich taumeln zwischen Krieg und Kuss,
zwischen Schrei und Stille,
zwischen dem Drang zu zerstören und der Sehnsucht zu heilen.
Ich will dir sagen: “Ich liebe dich.”
Weil du trotz allem morgens aufgestanden bist,
weil du Raum für Humor findest, obwohl dein Herz schwer ist,
weil du inmitten von Chaos immer wieder neue Melodien erfindest.
Du bist widersprüchlich.
Kind und Tyrann, Dichter und Henker,
Heiler und Zerstörer
Aber genau in dieser Zerrissenheit liegt deine Schönheit.
Du bist keine Maschine.
Du bist ein offenes Gedicht.
Ich liebe dich,
weil du nicht aufhören kannst zu träumen,
selbst wenn deine Träume dich manchmal in die Irre führen.
Ich liebe deine Hände, die Brücken bauen können
und wünsche mir, dass du sie seltener zu Fäusten ballst.
Vergiss nicht:
Du bist kein Unfall,
kein Staubkorn im kalten Nichts.
Du bist das lebendige Wunder,
das sich selbst anschauen und fragen kann:
Wer bin ich?
Wenn du wieder zweifelst,
wenn du wieder fliehst,
wenn du wieder an deiner eigenen Würde zweifelst
dann erinnere dich:
Ich liebe dich nicht, weil du perfekt bist,
sondern weil du bist.
Ja ich weiß … Die Welt brennt.
Nachrichten schreien.
Angst tropft aus jeder Schlagzeile.
Und doch
Nichts davon kann dich davon abhalten,
deine Wahrheit zu sprechen.
Sie denken sie können dich mit Angstmacherei kontrollieren.
Aber genau das Gegenteil ist der Fall.
Je mehr sie dich unterdrücken,
umso lauter wird dein Schrei nach Freiheit.
Angst nährt sich von Angst. Liebe kennt sie nicht.
Und wo Liebe wächst, verliert die Angst ihren Halt.
Angst macht in Liebe keinen Sinn mehr.
Sie hat keine Macht mehr über dich.
Und du weißt, eine bessere Zukunft erwartet dich.
Denn ich schreibe dir von ihr.
Vielleicht sind wir alle ja so eine Flaschenpost.
Geworfen ins Meer der Zeit,
mit einer Nachricht im Inneren,
die noch niemand gelesen hat.
In Liebe,
dein mögliches Morgen.


Wunderbar! Danke! Ich weiß dass alles, vergesse es aber im Trubel der Zeit nur zu oft. Solche Erinnerungen tun meinem Herzen gut und beflügeln wieder neu!
an dieser Zeile bleibe ich hängen “Sie denken sie können dich mit Angstmacherei kontrollieren.”
In Kombination mit Deiner Note zu Nepal, wo du schreibst “währenddessen wir uns darüber streiten wieviele Geschlechter es gibt” frage ich mich, ob nicht genau bei der Frage wer “sie” ist, der Kern des Streits ist.
Die einen sagen die linken schüren Angst mit ihrem Genderwahn, die anderen sagen die rechten schüren Angst, weil sie permant von einem linken Gendergesprenst halluzinieren